Warum viele Schreinereien mit der Digitalisierung zögern – und was sich ändert
Der typische Schreinerbetrieb läuft gut. Die Auftragslage stimmt, die Kunden sind zufrieden, die Qualität der Arbeit spricht für sich. Und trotzdem: Am Abend sitzt der Chef noch über Rapportzetteln, sucht verlegte Lieferscheine oder tippt Stunden in die Exceltabelle, die sein Buchhalter morgen braucht.
Das ist kein Einzelfall. Laut einer Bitkom-Studie 2025 geben 72 % der befragten Handwerksbetriebe an, zu beschäftigt für die Digitalisierung zu sein – dabei sind es oft die analogen Prozesse, die erst recht Zeit fressen. Weitere 69 % scheuen die Investitionskosten, obwohl sich praxisgerechte Lösungen oft schon ab 30–50 € pro Mitarbeiter monatlich amortisieren.
Die gute Nachricht: Die Digitalisierung eines Schreinerbetriebs muss weder teuer noch kompliziert sein. Es braucht keine CNC-Vernetzung und keine 5-Achsen-Maschinen mit KI-Schnittstelle. Wer mit den richtigen Quick Wins beginnt, spart in den ersten Wochen spürbar Zeit – und legt die Basis für einen zukunftsfähigen Betrieb. Wie das geht, zeigen die folgenden 7 Schritte.

