Warum ältere Mitarbeiter bei der Digitalisierung oft zurückbleiben
Ältere Mitarbeiter im Handwerk bei der Digitalisierung mitzunehmen scheitert meistens nicht an fehlendem Willen – sondern an der Art, wie die Einführung läuft. Wer jahrzehntelang mit Papierformularen gearbeitet hat, dem erscheint eine neue App nicht als Erleichterung, sondern als Angriff auf bewährte Abläufe.
Klaus, 54, Vorarbeiter in einem Sanitärbetrieb aus Köln, brachte es auf den Punkt: „Ich weiß, wie man eine Baustelle abwickelt. Und jetzt soll ich das alles nochmal lernen?” Dahinter steckt keine Sturheit – sondern ein tiefes Vertrauen in das, was funktioniert hat. Und eine echte Angst, Fehler zu machen oder den Anschluss zu verlieren.
Laut einer Studie von TÜV NORD erleben ältere Beschäftigte den digitalen Wandel als drastische Veränderung ihres gewohnten Arbeitsalltags. Die größten Hürden sind: Angst vor Kontrollverlust, abstrakte digitale Prozesse, die sich nicht „anfassen” lassen, und ein anderes Kommunikationsverhalten zwischen den Generationen.
Das Gute: All das ist überwindbar. Und Betriebe, die ältere Mitarbeiter erfolgreich durch den digitalen Wandel führen, profitieren doppelt – von deren jahrzehntelanger Erfahrung und von den Effizienzgewinnen der digitalen Tools. Lesen Sie, wie das in der Praxis funktioniert.

