Warum junge Menschen das Handwerk meiden – und was das mit Digitalisierung zu tun hat
Stefan Berger ist Elektromeister aus München. Seit drei Jahren sucht er erfolglos nach einem Azubi. Die Bewerbungen bleiben aus – obwohl er gute Löhne zahlt und die Ausbildung interessant ist. Was ihm fehlt? Ein moderner Auftritt und digitale Abläufe, die zeigen: Hier arbeitet man nicht wie vor 30 Jahren.
Dieses Problem kennen tausende Betriebe. Laut Bitkom-Studie 2025 beklagen 83 % der Handwerksbetriebe einen Azubi-Mangel. Die Gründe sind vielschichtig – aber ein Faktor wird oft unterschätzt: das digitale Erscheinungsbild des Betriebs.
Generation Z – also die heute 16- bis 28-Jährigen – ist mit Smartphones, Apps und digitaler Kommunikation aufgewachsen. Sie schauen sich einen potenziellen Arbeitgeber auf Instagram an, bevor sie eine Bewerbung schreiben. Und wenn sie dort staubige Fotos und handschriftliche Stundenzettel sehen, klicken sie weiter.
Die gute Nachricht: Sie müssen kein TikTok-Star werden. Schon wenige gezielte digitale Maßnahmen reichen aus, um Ihren Betrieb für Azubis attraktiv zu machen – und sie dann auch zu halten.

