Warum sich Ausbilden im Handwerk 2026 mehr lohnt denn je
Stellen Sie sich vor: Es ist Montagmorgen, und Ihr erfahrenster Geselle hat gekündigt. Sie suchen Ersatz – und finden niemanden. Dieses Szenario ist für tausende Handwerksbetriebe in Deutschland längst bittere Realität.
Der Fachkräftemangel verschärft sich. Laut ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks) bleiben derzeit rund 250.000 Stellen im Handwerk unbesetzt. Wer heute keine Azubis ausbildet, schaufelt sich morgen sein eigenes Grab – betriebswirtschaftlich gesehen.
Die gute Nachricht: 2026 wurden laut ZDH insgesamt 135.540 neue Ausbildungsverträge im Handwerk abgeschlossen – ein kleines Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Handwerk bleibt mit 28,5 Prozent aller Neuabschlüsse der zweitgrößte Ausbildungsbereich in Deutschland. Betriebe, die jetzt ausbilden, positionieren sich als attraktive Arbeitgeber und sichern ihren Nachwuchs selbst.
In diesem Artikel erfahren Sie: Was brauchen Sie rechtlich, um Ausbildungsbetrieb zu werden? Was kostet ein Azubi wirklich? Und wie finden Sie 2026 überhaupt noch Bewerber?

