Warum die Lohnabrechnung im Handwerk besonders schwierig ist
Die Lohnabrechnung im Handwerk unterscheidet sich grundlegend von anderen Branchen. Wechselnde Baustellen, branchenspezifische Sozialkassen wie die SOKA-Bau, tarifliche Mindestlöhne und steuerfreie Auslösepauschalen machen die Abrechnung zur echten Herausforderung – selbst für erfahrene Betriebsinhaber.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Malermeister mit 8 Mitarbeitern zahlt seit Jahren korrekt den allgemeinen Mindestlohn – weiß aber nicht, dass der tarifliche Branchenmindestlohn für Maler höher liegt. Bei der Betriebsprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung werden die Differenzen der letzten 4 Jahre nachgefordert. Die Rechnung: mehrere tausend Euro – plus Zinsen. Laut einer Analyse von LOHN24 sind falsche SOKA-Beiträge und Mindestlohnverstöße die zwei häufigsten Fehlerquellen im Handwerk.
Der erste Schritt zur korrekten Lohnabrechnung ist eine lückenlose, digitale Zeiterfassung für Handwerksbetriebe. Ohne genaue Arbeitszeitdaten ist keine korrekte Abrechnung möglich. Alles Weitere zeigen diese 7 Tipps.

