Photovoltaik für Handwerksbetriebe: Das Wichtigste in Kürze
Eine Photovoltaikanlage lohnt sich für Handwerksbetriebe besonders dann, wenn das Betriebsgebäude tagsüber in Betrieb ist und der Stromverbrauch hoch ist. Durch den hohen Eigenverbrauch – typischerweise 70 bis 90 Prozent – amortisiert sich eine gewerbliche PV-Anlage in 5 bis 8 Jahren, danach produziert sie für 20+ Jahre günstigen Eigenstrom.
Viele Handwerksbetriebe kennen das Problem: Die Stromrechnung steigt Jahr für Jahr. Gewerbestrom kostet 2026 im Schnitt zwischen 20 und 30 Cent pro Kilowattstunde. Solarstrom vom eigenen Dach kostet hingegen nur 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde. Wer also tagsüber Maschinen, Beleuchtung und Bürotechnik betreibt, spart mit jeder selbst erzeugten Kilowattstunde bares Geld.
Laut einer Erhebung des Bundesverbands Solarwirtschaft planten 2025 rund 40 Prozent der Gewerbeimmobilienbesitzer ohne PV-Anlage eine Installation bis 2030. Im Handwerk wächst das Interesse – besonders bei Schlossern, Tischlern und SHK-Betrieben mit energieintensiver Werkstatt.

